Während der Anteil an Briefpost durch E-Mails und telefonische Kurznachrichten sich verringert, wächst der Paketversand sprunghaft an. Parallel zum Online-Einkauf steigt auch die Anzahl der zu verschickenden Waren. Auch privat wird alles Mögliche verschickt, gerade zur Weihnachtszeit machen sich unzählige Geschenke auf ihren postalischen Weg zu Freunden und Verwandten. Wer etwas versendet, wünscht selbstverständlich, dass der Inhalt des Päckchens genau so beim Empfänger ankommt, wie er das Haus verlassen hat. Falls etwas zerbricht oder gequetscht wird, haftet die Post bzw. der Paketdienst nur in ganz wenigen Fällen. Deshalb ist der Versender verantwortlich für eine gute und stabile Verpackung.
Die Kunst des Verpackens
Jedes einzelne Teil muss so im Karton verstaut werden, dass es weder von den anderen Inhalten zerdrückt werden kann noch bei einem Sturz zerbricht. Die verschiedenen Versender arbeiten nach unterschiedlichen Statuten. Grundsätzlich muss jedoch ein Paket so verpackt werden, dass der Inhalt auch einen Sturz unbeschadet überlebt. Es kommt immer mal wieder vor, dass in der Abfertigung etwas vom Fließband fällt oder im Auslieferungswagen aufgrund einer starken Bremsung sich Pakete selbständig machen. Auch ist es möglich, dass sehr schwere Güter oben aufliegen. Deshalb ist schon eine stabile Schachtel unumgänglich.
Richtiges Verpackungsmaterial
Der beste Helfer in der Verpackung überhaupt ist die Luftpolsterfolie. Sie ist leicht, verursacht also keine Mehrkosten im Versand, und sichert selbst sehr zerbrechliche Gegenstände optimal ab. Alternativ wird auch zu Papier als Umhüllung oder Styroporchips als Auffüllung gegriffen. Für die Kleinteilversendung stehen schon fertige Luftpolster-Versandtaschen zur Verfügung. Ganz wichtig bei der Verpackung ist, dass beim fertigen Paket der gesamte Karton gut ausgefüllt ist. Eine noch so gute Umwickelung bringt wenig, wenn das Versandprodukt in der Schachtel umher rollt und so einer steten Erschütterung ausgeliefert ist.
Haftung bei Beschädigung
Grundsätzlich haftet derjenige für die Beschädigung, der sie auch verursacht hat. Da sich Zusteller jedoch meist vor dieser Verantwortung drücken können, bleibt der schwarze Peter wohl oder übel am Versender hängen. Eine absolute Sorgfalt in der Verpackung empfindlicher Gegenstände ist deshalb dringend angeraten. Relativ leicht haben es Bekleidungsversender, die ihre Ware lediglich in einen sehr dünnen Karton oder gar eine Tüte stecken. Glas und Porzellan erfordern wesentlich mehr Aufmerksamkeit.
Bild: panthermedia.net Frank Boston
Ähnliche Artikel:


19. Dezember 2011
Tags: