Warenrücknahme
Dass man inzwischen eigentlich nicht nur sprichwörtlich ALLES im Internet kaufen kann, lässt die Einkäufe im Internet auch immer weiter ansteigen. Dabei gibt es aber – wie so oft im Leben – Vor- und Nachteile. Wer beispielsweise Kleidung im Internet kauft, weiß vorher nicht so genau, wie diese denn ausfallen werden, da ja selbst innerhalb einer Bekleidungsfirma nicht immer gleich geschnitten wird. So muss man, auch wenn man Angebote nach Marken, die man kennt, im Internet findet, sich im Klaren darüber sein, dass der Kauf nicht passt. Deshalb gibt es aber 14-tägige Rückgaberegelungen, die auf das Fernabsatzgesetz zurückgehen.
Da man anhand von Produktbildern nicht weiß, ob z. B. Kleidungsstücke passen, kann man diese in Ruhe zuhause anprobieren und falls es nicht passt, einfach wieder zurück schicken. Allerdings darf der Händler einen prozentualen Anteil einbehalten, sollte der Artikel mit deutlichen Gebrauchsspuren zurück kommen. Die großen Onlineversender bieten zudem einen unkomplizierten Rückversand an, bei dem man nicht zuerst die Versandkosten vorlegen muss, in der Regel liegt ein kostenloser Rücksendeschein bei.
Komplizierter wird es schon bei großen und sperrigen Käufen, wie Unterhaltungselektronik in Form von Fernsehern oder Receivern. Auch Haushaltsgeräte wie ein Herd oder eine Waschmaschine müssen von einer Spedition angeliefert werden. Hier kann es oft sehr aufwändig sein, diese wieder zurück zu schicken, falls einem das Gerät nicht zusagt. Und leider gibt es auch hier schwarze Schafe, die nach der Rücknahme plötzlich Gebrauchsspuren sehen und Geld einbehalten, um ihre Kosten zu reduzieren. Achten Sie also am besten darauf, dass Sie auf Rechnung zahlen können.

